Kritiken

Lübecker Nachrichten 20.03.08

Hoch schlugen die Wellen der Belustigung

Ein temperamentvoller, origineller Abend.

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Rheinische Post 22.01.08

Vreni die Männer und viele Lacher

Das stellte "Vreni" gleich fest: Las Vegas - Hüpferei" will Sie nicht bieten, deshalb heißt das Programm der Schweizer Kabarettistin auch "Kochschau". Das Publikum im "Podio" erlebt wie "Vreni Hartgesotten" hinterm Küchentisch schnibbelt und Teig in längliche Formen knetet. Sie ist schließlich Mitglied im "Eidgenössischen Verband für Lebensmittelzubereitung in der Gruppe" und sucht eigentlich einen Mann, weil Sie nur noch "Zweitopf" kochen will. Zuerst fand Sie Bruno, dem Sie Geschnetzeltes servierte, aber als der erfuhr, dass es sein Hund war, starb er den "Freudentod". Der nächste Mann verunglückte in der Sauna, der angehimmelte Bademeister wollte Sie nicht retten, was dieser auch nicht überlebte. Im afrikanischen Busch wollte Sie "schwazen Peter" spielen. Auch dabei blieb einer auf der Strecke.
Da alles erzählt Vreni während Sie Möhren "amputiert", Kartoffeln zerquetscht und Männer zum Kartoffelpulen einspannt. Die Kabarettistin kann mit den Augen rollen, infernalisch lachen, sich schräg und clownesk wie Rumpelstilzchen gebärden. Schnittlauch hackt sie mit einem Schlag ab, und ihre Teigprodukte lässt sie Salti in den Topf drehen. Dort werden sie damfgegart und später an die Besucher verteilt.

Eine Schweizer Köchin, die für viele Lacher sorgt, den einen oder anderen Toten hinterlässt und alle Zuschauer zur EM in der Schweiz wiedersehen möchte
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Memminger Kurier 20.02.08

Scvhweizer Kabarettistin Andrea Witschi begeistert im Parterretheater im Künerhaus

... - skurril, rabenschwarz und manchmal auch makaber, aber so "keimfrei" präsentiert, dass dem Publikum die Lachtränen kamen....
...Andrea Witschi versteht es, selbst unappetitliche Themen und verbale "Unflätigkeiten" in solch spröden Charme zu verpacken, dass der Zuschauer vor Lachen nur noch röcheln kann.

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Rhein-Hunsrück-Zeitung 21.01.08

Brillantes Kabarett in der Kulturscheune in Kastellaun

Das 3. Glühwein-kabarett in Kastellaun zeigte, dass das Konzept des Vereins für Kunst und Kultur in Kastellaun, kurz KuKuK e.V., voll aufgeht.
In der ausverkauften Kulturscheune der Badischen Kellerey traten vier Kabarettisten der Spitzenklasse auf. Der KuKuK e.V. engagierte Rüdiger Höfken vom Podio Theater in Krefeld, der durch den Abend führte.
Mitgebracht hatte er drei Akteure, die ihren Kollegen im Fernsehen in nichts nachstehen.
Angefangen mit Andrea Witschi, die als Testreisende namens Vreni Stauffacher das Publikum aufklärte, wer wirklich für so manches Weltwunder verantwortlich ist: die Schweizer nämlich! Nach ihrem "Exotus helvetica" nach Ägypten hatten sie Sehnsucht nach den Bergen und so entstanden die Pyramiden, nach deren Besuch man sich gründlich mit der Fusselbürste reinigen muss. Auch der Toilettenbesuch in einem fremden Land kann so seine Tücken haben, weshalb die Testreisende aus Leidenschaft immer gut gerüstet ist, zur Not mit Gummistiefeln. Für ihre eindrucksvolle Schilderung mit akrobatischer Höchstleistung bekam sie viel Applaus
Das 3. Glühweinkabarett in Kastellaun war ein voller Erfolg und viele Zuschauer der ersten Stunde waren sich darin einig, dass es in diesem Jahr wieder eine Steigerung gegeben hat. Hochklassige Unterhaltung mit Niveau in urigem Ambiente, dafür steht der Name "Glühweinkabarett in Kastellaun

Rheinische Post 18.12.07

Beim Glühweinkabarett wurden sogar Mohnstollen witzig besungen,Stimmung: hochkomisch

Die Schweizer und die Pyramiden
Ob der Nordbahnhof "ready to rumble" sei, hatte Rüdiger Höffken zuvor gefragt, und die Antwort darauf war spätestens bei Andrea Witschi fällig. Die Schweizerin kam als Testreisende, turnte akrobatisch auf Tisch und Stuhl herum, denn Sie zeigte, wie man in eine Pyramide - die wurden ja sowieso von den Schweizern gebaut - hineinkommt. Mit Fusselroller und Taschenlampe, Gummistiefel und Ventilator demonstrierte Sie den Gebrauch einer Wüstentoilette. Das war frech, witzig und originell.
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Neue Zuger Zeitung 09.03.06

Burgbachkeller Zug: "Schräger Mittwoch
"Jetzt hat sich was gelöst", sprach Vreni Stauffacher, nachdem sie auf der Bühne panisch um Luft gerungen und gehustet hatte. Dann legte die Testreisende aus Leidenschaft richtig los: Zog ihre gepunkteten Gummistiefel an und zeigte, wie man in Ägypten eine dunkle, stinkende Toilette bewältigt. Zum Brüllen komisch. Der Theatersaal bebte vor Lachen.

Rheinberger Zeitung 28.07.05

Umjubelte Kabarettveranstaltung auf der BUGA 2005> Über 600 begeisterte Zuschauer

Die Sonne brannte am Mittwoch Abend unerbittlich heiss vom Himmel herunter, doch das konnte die über 600 Zuschauer des Kabarettabends auf der Bundesgartenschau in München nicht abschrecken. Und sie wurden reichlich mit Pointen, Lachern und einem sehr amüsanten Abend belohnt. Repräsentativ für das internationale Projekt gaben über zwei Stunden lang preisgekrönte Künstler aus Österreich, der Schweiz und Bayern ihr Bestes.
Aus der Schweiz kam Andrea Witschi auf die Bühne, die als Testreisende aus Leidenschaft alias Vreni Stauffacher sehr schwarzhumorig aber gelungen in die Begebenheiten von Vietnam und Kambodscha einführte. Schließlich erklärte die in diesem Jahr mit dem Freistädter Frischling ausgezeichnete Schweizerin anhand eines Stofftieres sehr plastisch, wie genau man Hunde schmackhaft zubereiten könnte. Für alle Freunde des bitterschwarzen Humors war Witschi genau das richtige und gab so ihrer Performance eine wunderbare Schärfe.
Eines ist sicher: sowohl die Schienentröster, wie auch Andrea Witschi und die Besserwisser haben ihre Auszeichnungen und Preise mehr als verdient, es ist sicher, es werden noch weitere kommen und sie werden noch viele Menschen begeistern können. Ein toller und sonniger Abend auf der BUGA, bleibt nur übrig, den Veranstaltern zu sagen: Bitte mehr davon!

Neues Volksblatt - Medien 07.03.05

Schweizer Weltreisende holte den "Freistädter Frischling.

Andrea Witschi erhielt am Samstag im Salzhof den begehrten österreichischen Nachwuchs-Kabarett-Preis. Dass der Preis der Freistädter Local-Bühne wirklich etwas über das Können der Kabarettisten aussagt, beweisen die Preisträger der vergangenen zehn Jahre: Ob Gunkl oder Otto Lechner - sie alle haben sich heute fest in der Kabarett-Szene etabliert. - Mit ihrer skurrilen Reise durch Ägypten und Vietnam zog Witschi alle in ihren Bann. Die Jury begründete ihre klare Entscheidung mit der "1000-prozentigen Bühnenpräsenz Witschis und der atemberaubenden, akrobatischen Performance". 

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Badisches Tagblatt 19.05.05

Frech und Sehenswert war der Kabarettabend im "Kunterbunt".

In ihrem Programm "Aut von Helvetien" zeigte sich Andrea Witschi ganz so, wie man sich bestimmt keine Schweizerin vorstellen würde.Dem Puplikum gefiel es, als die Testreisende von ihren absurden Abenteuern im" Autland" referierte.Frech und mit Hilfe ausgefeilter Pantomime, ließ sie sich mit Hilfe aus dem Publikum, in einem unerforschten, geheimnisvollen Tempel von undefinierbaren schlechten Körpersäften reinigen - der absolute Höhepunkt des Abends.

Bieler Tagblatt 18.11.04

Andrea Witschi alias Vreni Stauffacher garantiert mit ihrem Comedy-Spektakel im Théâtre de Poche in Biel beste Unterhaltung

Solothuner Tagblatt 30.08.04

Es ist aber Kabarettistin Andrea Witschi, die mit ihrer überdrehten Figur der Vreni Stauffacher erstmals beim Srungbrett in Önsingen spontane Lacher erntet und einem bekannten Jurymitglied gar ein überzeugtes "Yes" entlockt. Die 30-Jährige aus Büren an der Aare holt sich zurecht den Tagessieg und die direkte Qualifikation für das nationale Finale . Die Show ist stark geworden - im Verlauf der Veranstaltung. Dies der einstimmge Tenor der Jury Und auch der Solothuner Juror Chris von Rohr sprach von einer " 1000%-igen Steigerung" und "Weltklasse die Kabarettistin".

Heinz Stadtmagazin Dortmund Juli 04

Der "Scene Schweiz " ist das Gastspiel von Andrea Witschi zu verdanken. Die quirlige Eidgenossin erzählt auf ihre unnachahmliche komödiantischen Art, wie es so ist, "Aut of Helvetien".

Wiler Zeitung 29.03.04

Viel Drive zeigt Andrea Witschi im zweiten Teil des Abends als Jessica Stöckli aus Hasle- Ruegsau. Und ihrer Herkunft (-sau) tut sie am Veitnam- Vorbereitungsseminar alle Ehre an. Sie entpuppt sich dort als "Dschungelkampfsau"erster Güte.Sich dabei befleissigend, ja keine offene Stelle, in die ein Fluchwort passen würde, nicht mit einem solchen zu schliessen, entführt sie die Reisegruppe ins Paradies von Agent Blue - "oder so". Die Kraftausdrücke, die in rauen Mengen vorkommen, benützt sie hin gegen nicht, um textliche oder darstellerische Mängel zu kaschieren. Ganz im Gegenteil. Ob in Englisch oder Deutsch, ob massiv oder primitiv, sie passen und ergeben so ein bündiges Gesamtkunstwerk, das ohne zu übertreiben als "fett" bezeichnet werden darf.

Kulturszene Krefeld 11.02.04

"Aut von Helvetien" ist nicht etwa ein Filmtitel, sondern eine imaginäre Reiseagentur. Eine schweizerische im gleichnamigen Kabarett-Programm von Andrea Witschi. Im Wohnzimmertheater findet Sie denn auch den passenden Rahmen. Nichts scheint ihr zu abstrus auf dieser vergnüglichen Reise. Mit ihrer ausdruckstarken Gestik und den ozeanblauen Augen zieht die Künstlerin alle in ihren Bann und das Publikum würde glatt wieder eine Aut-von Helvetia Tour buchen, natürlich mit der Witschi.

Aargauer Zeitung 16.08.03

Hemmungslose Urlaubstage in Absurdistan

LAUFENBURGER KULTURTAGE

Andrea Witschi präsentierte Urlaubserinnerungen der ungewöhnlichen Art. Eigentlich sollte der Abend zu einer visuellen Reise nach Ägypten, Kambodscha und Vietnam werden. Doch dann wurde daraus ein Urlaub in Absurdistan. Denn die Kabarettistin Andrea Witschi kannte auf der Bühne in der "Schüüre" am Donnerstagabend keine Hemmungen und mutierte in ihrem flotten Programm "Aut of Helvetien" von der bodenständigen verklemmten Schweizer Testreisenden zur ägyptischen Toilettenforscherin, Stofftierquälerin und Kleberollerfetischistin. Grund genug für die Zuhörer zu lachen - natürlich hemmungslos.Urlaub ist nichts für schwache Nerven - und offensichtlich auch nichts für Vreni Stauffacher (Andrea Witschi). Die kann man nur bemitleiden, wie sie hier steht, in ihrem billigen roten Kleid mit den weissen Pünktchen, das aufgrund eines Zuschauertests nicht nur erwiesenermassen geruchsfrei, sondern auch geschmacklos ist. Vreni Stauffacher ringt um Fassung und um Worte. Gerade wurde sie von Gott und der Welt und vor allem von ihrem Diatechniker verlassen. Eigentlich sollte sie einen Vortrag halten, mit schönen Bildern aus Ägypten, Vietnam und Kambodscha. Jetzt muss sie die Fantasie der Zuhörer selbst anregen - und schildert mit viel Körpereinsatz ihre Erlebnisse in den Urlaubsländern.Da fädelt sie sich mit Hilfe vom Tischen und Leitern mit den schier unmöglichsten Verrenkungen in Pyramidengänge ein ("Die Pyramiden wurden von uns Schweizern nach dem Vorbild von Eiger, Mönch und Jungfrau gebaut"). Zerschneidet einen (Stoff-) Hund für ein schmackhaftes Mahl ("Ich würde Dackel für Singles empfehlen"). Entblättert sich beim Kulturaustausch mit Tempeltänzerinnen und lässt ihr Alter Ego, die Abenteuertouristin und Amazone Jessica Stöckli im Lara-Croft-Dress "mit dem Dschungel verschmelzen", während sich im Hintergrund der Song "The End" von den Doors aus dem Film "Apokalypse now" in die Szenerie schleicht.Ach ja, der Weltuntergang. Der ist für den peniblen Schweizer auf Reisen immer dann eingetroffen, wenn es mit der Sauberkeit hapert. Da zeigt der helvetische Tourist schon einmal sein wahres Gesicht und entfernt mit dem Kleberoller - wiederum schier hemmungslos - die eingetrockneten Speisereste seiner Vorgänger von der Restauranttischdecke. Doch es geht noch ekliger. Nämlich dann, wenn Stauffacher Fäkalhumor im wahrsten Sinne praktiziert und die dunklen Geheimnisse ägyptischer Toiletten lüftet ("Wenn das Material dicker wird, kommt man dem Ziel näher"). Auch hier kommt übrigens die Allzweckwaffe Kleberoller zum Einsatz. Wie? Glauben Sie mir, das wollen Sie nicht wissen. Nur so viel: Es gibt kein Toilettenpapier.Der grossen Mehrheit in der "Schüüre" gefiel - wie dem starken Applaus zu entnehmen war - der ungewöhnliche, absurde schwarze Humor von Andrea Witschi.

Grenchner Tagblatt 15.09.03

Bürerin zeigte Cabaret-Comedy LINDENHOF

"Aut von Helvetien" mit Andrea WitschiDas Bürener Kleintheater Lindenhof beteiligte sich, wie die anderen 100 Kleintheater auch, am Kleinkunsttag nach dem Motto "näher dran".

Stotzer bot zum schweizerischen Kleinkunsttag etwas Aussergewöhnliches, nämlich die in Büren aufgewachsene und heute in Berlin lebende Andrea Witschi als Vreni Stauffacher in "Aut von Helvetien. Exotisches Vietnam, oder das Schweigen der Hunde".Erstmals in Büren. Es ist der erste Auftritt der jungen Künstlerin an ihrem Heimatort. Nach einer Schnupperlehre in Berlin studierte sie in Stuttgart Sprache und Drama. "Aut von Helvetien - Exotisches Vietnam, oder das Schweigen der Hunde" ist bereits das zweite Soloprogramm, das Andrea Witschi selber schrieb, zusammenstellte und aufführte. Aus einem Diavortrag ist irgendwie der Vorführer verloren gegangen. Nun führt Andrea Witschi als Vreni Stauffacher als Erzählerin und Reiseleiterin durch den geheimnisvollen Dschungel, durch das exotische Vietnam. Mit viel Mimik und Comic wird auch sprachlich verdeutlicht, was sie auf ihrem Trip "Aut von Helvetien" erlebte. Das zweite Soloprogramm zeigt, welch grosses Potenzial an Fantasie, Auffassungs- und Interpretationsvermögen Andrea Witschi besitzt. Man darf sich jetzt schon auf ihr drittes Programm freuen, das als Cabarat Comedy-Show über Madagaskar erzählen wird.

Der Bund 07.02.03

Ressort Kultur Frau Stauffacher auf Reisen "AUT VON HELVETIEN"

Der ausländische Techniker ist an allem schuld. Anstatt pünktlich mit den Dias zum Vortrag von Vreni Stauffacher zu erscheinen, bestaunt er die Rheinfälle. Aber Vreni Stauffacher hat schon weit grössere Schwierigkeiten auf ihren Testreisen für die Reiseagentur Aut von Helvetien gemeistert und lässt deshalb nur ganz kurz ein verzweifeltes Schluchzen über ihre Lippen kommen. Ganz in patriotisches Rot-Weiss gekleidet und mit einer Mimik, die an ein Kaninchen erinnert, das soeben in eine Zitrone gebissen hat, macht sie die fehlenden Dias wett und schildert mit viel Körpereinsatz ihre bedeutsamen Reiseerlebnisse in Vietnam und Kambodscha. Sehr publikumsnah geht das vonstatten: Eine Zuschauerin darf im Gebiss von Vreni die Reste einer Ameisensuppe inspizieren, und ein Herr wird höflich dazu angehalten, auf der Bühne rücklings auf dem Boden liegend einen Textilroller auf Schritthöhe aufrecht zu halten zur Demonstration eines ganz besonderen Reinigungsrituals. Ebenso ausführlich wie anschaulich informiert Vreni über die Eigenheiten landesüblicher Plumpsklos. Wo bleibt bloss der Techniker mit den Dias?

Die biedere Vreni Stauffacher ist aber nicht die einzige Figur, welche sich die Kabarettistin und Schauspielerin Andrea Witschi aus Büren an der Aare zusammen mit dem Regisseur Frank Deesz für die Schweizer Premiere im Katakömbli ausgedacht hat: In ihrem Soloprogramm "Aut von Helvetien" brüstet sich Witschi zusätzlich als Pauschaltouristin Gabi von Alp mit exotischen Sexerlebnissen und erteilt in Nahkampfmontur als Rucksackreisende Jessica Stöckli eine Ausland-Survival-Lektion.

Zu guter Letzt und nach etwa neunzig Minuten Comedy-Spektakel tranchiert die in Fahrt gekommene Reisespezialistin Stauffacher für eine schmackhafte kambodschanische Mahlzeit mit einem elektrischen Messer einen Stoffhund. (eg)

Berliner Morgenpost 08.03.03

Die Schweizer sind ein komisches Völkchen und vor allem an ihrem Hang zur peniblen Ordnungsliebe leicht erkennbar. Als Touristen sind sie mit ihrem übertriebenen Sauberkeitsfimmel besonders heikel. Wer will schon rund um den Globus von Hygiene-Hysterie genervt werden?Damit die pingeligen Eidgenossen auch mal "Aut von Helvetien" ein passendes Reiseziel finden, testet Vreni Stauffacher die Urlaubsländer im Voraus und stellt sie bei einem Dia-Vortrag vor. Diesmal geht es um die Exoten Vietnam und Kambodscha. Nur leider ist der Techniker mit den Dias am Rheinfall hängen geblieben. Also muss Kabarettistin Andrea Witschi in ihrer Paraderolle als Pauschaltouristin Vreni improvisieren. Unterstützt von einigen Hobby-Globetrottern enttarnt sie den frivolen Inhalt geheimer Inschriften und prangert mystische Riutale über ungegärte Körpersäfte an, gibt Tipps fürs typisch schweizerisch-neutrales Verhalten in der Wildnis.

Zitty Berlin, Februar 02

Die Schweizer sind bekanntlich ein sehr komisches Völkchen. Erstens versteht ihre gurrenden Dialekte kein Mensch, zweitens hat jeder ein Schiesseisen zu Hause und drittens wollen sie nicht mal den Euro. Und jetzt kommt Vreni Stauffacher und will auch noch die Welt ausserhalb der Schweiz erkunden. Gott steh uns bei! Ihr witziger und durchaus informativer Solospassabend verrät uns, was rauskommt, wenn die Schweizer hinter den Bergen vorkommen.

Zitty Berlin, 22.05.02

In Graham Greenes Der dritte Mann fällt eine interessante Bemerkung: Dreissig Jahre Krieg reichen Italien, um Leonardo da Vinci, Michelangelo und die Renaissance hervorzubringen. Die Schweiz hat seit 500 Jahren Frieden. Und was hat sie vorzuweisen? Die Kuckucksuhr. Stimmt nicht ganz: Denn die Schweiz hat auch Andrea Witschi, die als Vreni Stauffacher auf Testreisen nach Ägypten geht. Und das ist sogar noch komischer als die Kuckucksuhr. Kabarett zum Schieflachen.

Berliner Zeitung,
23. 06.02

Böse ZungenFrauen an den Herd? Ein oberflächlicher Blick in die von Männern beherrschte deutsche Satirelandschaft lässt den Schluss zu, ausgerechnet im Kabarett stecke die Emanzipation noch in den Kinderschuhen. Dabei gibt es sie wirklich, die scharfzüngigen Entertainerinnen. Unter dem Titel "Von Rucksäcken, Fusselrollern, Bembels und Götterspeisen" sind jetzt vier weibliche Soli zu bestaunen. Dass dabei oft vom Kochen geredet wird, ist Zufall. Andrea Witschi referiert über das Schweizer Nationalgericht, die Rösti.

Tagesspiegel Berlin, Januar 2002

Das Kraxeln ist die Lust des Schweizers. Weswegen Angehörige dieses Volksstammes dereinst drei berühmte Pyramiden im ägyptischen Sand errichten, als Abbilder von Eiger, Mönch und Jungfrau. Näheres erläutert Vreni Stauffacher, die mit Hilfe diverser Möbel auch gleich demonstriert, wie man in die monströsen Bauwerke hinein- und wieder herauskommt. Die Testreisende der Touristik-Agentur "Aut von Helvetien" berichtet auf ganzkörperliche Weise von ihren Erfahrungen im Land der Pharaonen. Ebenso anschaulich informiert sie über die Eigenheiten landesüblicher Plumpsklos - auch akustisch, vom Knarren der Tür bis zum schmatzenden Laufgeräusch. Das dazugehörige "Düftli" entsteht dabei praktisch von selbst. Welche Bedeutung bei alldem der "Kleberolle" als unentbehrliches Reiseaccessoire zukommt, sieht nicht nur ein sprichwörtlich pingeliger Schweizer sofort ein.